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CIPR Schweiz

"Olympiafreie Alpen"

CIPRA Schweiz zusammen mit CIPRA International kritisiert "Switzerland 2038"

Umwelt Graubünden

"Olympia Nein"

Der Bündner Umwelt-dachverband kritisiert die erneute Kandidatur für 2038

Kontakte

Aktuelles zu "2038":

Kaspar Schuler
Präsident CIPRA Schweiz und Umwelt Graubünden 
(Vereinigung Bündner Umweltorganisationen vbu)

+41 (0)79 702 86 52
schuler.kaspar@cipra.org

Manuel Herrmann
Geschäftsleiter CIPRA Schweiz 
+41 (0)78 765 61 16
manuel.herrmann@cipra.org


20 Jahre "Olympia Nein":

Stefan Grass
Leiter von 2000 bis 2022 des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

+41 (0)81 284 46 63
stefangrass@bluewin.ch

Olympia quo vadis

Olympische Spiele - ein Auslaufmodell?

2019: Kaum jemand möchte noch Olympische Winterspiele. Das liegt auch an einem harten Gegner aus der Schweiz.

Stefan Grass im doppelpunkt

Olympia ist ein Auslaufmodell

2018: Seit den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 zeigt sich die fehlende Sinnhaftigkeit von solchen Sportgrossveranstaltungen im Alpenraum. Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden, der seit 18 Jahren die Kandidaturen für Olympische Winterspiele in Graubünden für 2010, 2014, 2022 und 2026 erfolgreich bekämpfte, zieht Bilanz.

Bündner Regierung sieht keine Notwendigkeit für Olympia-Abstimmung

22.10.2026

In Graubünden kommt es zu keiner dritten Volksabstimmung wegen der geplanten Olympia-Kandidatur der Schweiz für 2038. Die Bündner Regierung sieht keinen Grund dazu. (Die Südostschweiz)

Das Volk in Graubünden hat in Sachen Olympia 2038 nichts zu sagen. Zumindest nicht, ob die Schweiz kandidieren soll oder nicht. Dies hat die Bündner Regierung in einer Fragestunde am Mittwoch, 21. Oktober, erklärt. Eine Schweizer Kandidatur für die Austragung von Olympia 2038 sei nicht mit den bisher diskutierten Olympia-Kandidaturen von Graubünden vergleichbar, erklärte der zuständige Bündner Regierungsrat Marcus Caduff (Mitte). Diese Aussage tätigte er vor dem Hintergrund, dass die Bündner Stimmbevölkerung sich bereits zweimal gegen Olympia-Projekte ausgesprochen hatte – sowohl 2013 für die Austragung 2022 als auch 2017 für die Austragung 2026. SP-Grossrätin Julia Müller wollte deshalb wissen, ob die Regierung bereit sei, finanzielle Beiträge einer Volksabstimmung zu unterstellen.

Caduff entgegnete, dass es sich dieses Mal um eine nationale Kandidatur handle, die durch eine private Trägerschaft getragen und von der öffentlichen Hand unterstützt werde. «Deshalb ergibt sich keine Notwendigkeit einer Volksabstimmung in Graubünden.»

Parlament ist zuständig

Allfällige Unterstützungsleistungen des Kantons – beispielsweise für die öffentliche Sicherheit oder Veranstaltungs- und Infrastrukturförderungen – seien gebundene Ausgaben und würden nicht dem fakultativen Referendum unterliegen. Stattdessen lägen diese Ausgaben in der abschliessenden Kompetenz des Bündner Parlaments.

Der Kanton werde sich auch nicht direkt am Durchführungsbudget für die Olympischen Spiele beteiligen, sondern indirekt, indem er den Bündner Standortgemeinden einen Veranstaltungsbeitrag in Aussicht gestellt habe. Graubünden gehe – wie auch die anderen Kantone, der Bund und die Gemeinden – keine Verpflichtungen im Zusammenhang mit einem allfälligen Defizit ein, welches die privat finanzierte Defizitgarantie in der Höhe von 200 Millionen Franken übersteige.

In Graubünden sollen die olympischen Disziplinen Biathlon auf der Lenzerheide sowie Freestyle, Bob, Skeleton und Rodel im Engadin durchgeführt werden.

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.